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	<title>Kommentare fuer Christian Köhler - Autismus Blog</title>
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	<link>http://www.autismus-blog.de</link>
	<description>Eine andere Sichtweise</description>
	<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 07:33:55 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Asperger Diagnose als &#8220;Mitgliedsausweis im Club?&#8221; von Andrea</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=182&cpage=1#comment-1085</link>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:55:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Christian,

da liege ich gestern abend unweit von der Talstrasse in meinem Blankensteiner Bettchen und höre auf WDR 5 Leonardo beinahe meine eigene Lebensgeschichte! Na, da ist aber ein ganz lieber Gruss fällig!

Nur kurz über mich: 47 Jahre alt, Asperger-Diagnose vor 2 Jahren von der Uni-Klinik Köln bestätigt, nachdem eine ortsansässige Neurologin, die mich jahrelang wegen diverser psychischer Störungen, Auffälligkeiten, Krankheiten, wie auch immer, Asperger diagnostizierte.
Damit konnte ich aber nicht leben, da sich meine Vorstellung von Autismus auf stumpfsinnige Kinder, die ständig mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, beschränkte. Ich wollte eine zweite Meinung und sie hat mich an die Uni-Klinik Köln überwiesen.
Ein Jahr hat es gedauert, bis ich diese Diagnose verarbeitet hatte, seitdem ist sie einfach nur eine Erleichterung.
Vielleicht wäre es mir mit Seiten wie dieser schneller gelungen, mich zurechtzufinden, aber ich fand nur Foren, in denen es darum geht, zum "Club" zu gehören oder nicht, in denen verbal aneinander herumdiagnostiziert und das Thema "habe ich nun Asperger oder nicht" zum Mittelpunkt der Welt wird.
Das ist nicht mein Ding. Ich bin froh, dass ich endlich eine Erklärung für meine Schwierigkeiten habe, in etlichen Jahrzehnten konnte ich mir auch für viele Situationen Strategien aneignen; des öfteren tappe ich immer noch in irgendwelche Fallen, aber das geht anderen Menschen wohl ähnlich.
Ob Asperger jetzt Mode wird oder nicht, ist mir völlig egal, solange es Menschen gibt, denen aufgrund der Diagnose endlich geholfen werden kann, mit sich ins Reine kommen.

Viele Grüße!
Andrea</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christian,</p>
<p>da liege ich gestern abend unweit von der Talstrasse in meinem Blankensteiner Bettchen und höre auf WDR 5 Leonardo beinahe meine eigene Lebensgeschichte! Na, da ist aber ein ganz lieber Gruss fällig!</p>
<p>Nur kurz über mich: 47 Jahre alt, Asperger-Diagnose vor 2 Jahren von der Uni-Klinik Köln bestätigt, nachdem eine ortsansässige Neurologin, die mich jahrelang wegen diverser psychischer Störungen, Auffälligkeiten, Krankheiten, wie auch immer, Asperger diagnostizierte.<br />
Damit konnte ich aber nicht leben, da sich meine Vorstellung von Autismus auf stumpfsinnige Kinder, die ständig mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, beschränkte. Ich wollte eine zweite Meinung und sie hat mich an die Uni-Klinik Köln überwiesen.<br />
Ein Jahr hat es gedauert, bis ich diese Diagnose verarbeitet hatte, seitdem ist sie einfach nur eine Erleichterung.<br />
Vielleicht wäre es mir mit Seiten wie dieser schneller gelungen, mich zurechtzufinden, aber ich fand nur Foren, in denen es darum geht, zum &#8220;Club&#8221; zu gehören oder nicht, in denen verbal aneinander herumdiagnostiziert und das Thema &#8220;habe ich nun Asperger oder nicht&#8221; zum Mittelpunkt der Welt wird.<br />
Das ist nicht mein Ding. Ich bin froh, dass ich endlich eine Erklärung für meine Schwierigkeiten habe, in etlichen Jahrzehnten konnte ich mir auch für viele Situationen Strategien aneignen; des öfteren tappe ich immer noch in irgendwelche Fallen, aber das geht anderen Menschen wohl ähnlich.<br />
Ob Asperger jetzt Mode wird oder nicht, ist mir völlig egal, solange es Menschen gibt, denen aufgrund der Diagnose endlich geholfen werden kann, mit sich ins Reine kommen.</p>
<p>Viele Grüße!<br />
Andrea</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Etwas zum Nachdenken&#8230;. von zelhar</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=41&cpage=1#comment-1084</link>
		<dc:creator>zelhar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:54:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde, wir sind zu stark auf ein Bild von Normalität geeicht. Dass viele Menschen etwas können heißt meiner Meinung nach nicht, dass es dann auch die Latte sein soll, an der die Anderen gemessen werden sollen. "Nomalität" ist nichts anderes als eine demokratische Entscheidung und da gibt es eben eine Mehrheit und viele Minderheiten. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Mehrheit den Standard setzt, für das, was anzustreben ist. Gerade im psychischen Bereich kann das nämlich fatale Folgen haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, wir sind zu stark auf ein Bild von Normalität geeicht. Dass viele Menschen etwas können heißt meiner Meinung nach nicht, dass es dann auch die Latte sein soll, an der die Anderen gemessen werden sollen. &#8220;Nomalität&#8221; ist nichts anderes als eine demokratische Entscheidung und da gibt es eben eine Mehrheit und viele Minderheiten. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Mehrheit den Standard setzt, für das, was anzustreben ist. Gerade im psychischen Bereich kann das nämlich fatale Folgen haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selbst als Teil einer Gruppe - wo gehört man hin? von zelhar</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=52&cpage=1#comment-1083</link>
		<dc:creator>zelhar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:33:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/?p=52#comment-1083</guid>
		<description>Hallo, in diesen Beschreibungen finde ich viel wieder. Vor allem das Abtauchen in eine Beschäftigung meiner Wahl war für mich immer sehr befriedignd. Die anderen waren dabei für mich nie eine Orientierung. Ich habe immer noch viele Schwierigkeiten mit Kontakten. Es ist vor allem sehr mühsam für mich, sie aufrecht zu erhalten. Ich habe -widerwillig- gelernt zu "plaudern", weil ich immer dachte, dass das ja nicht bringe. Aber es bringt was, amn kommt in Kontakt. Ich bin dabei aber nicht entspannt, ich muss überlegen, was ich sage, damit ich mich verbindlich zeige, keine unangenehmen Fragen stelle, nicht zu "vehement" meine Meinung vertrete. Ich habe die Konventionen des Umgangs miteinander lange als "Falschheit" erlebt. Ganz langsam lerne ich, dass es auch nützlich sein kann, ja wohl sein muss, sonst wären sie ja nicht so. Manchmal kann ich die Konventionen jetzt sogar nutzen. Das Paradoxe ist: Gespräche oder Kontakte mit anderen Menschen sind oft anstrengend für mich und ich weiß auch nicht, was sie mir bringen sollen. Gleichzeitig bin ich aber traurig und depressiv, wenn sie nicht stattfinden. Mit über 40 Jahren kapiere ich so langsam, dass es gut tun kann, einfach mit anderen zusammenzusitzen, dass anscheinend das Menschsein dies erfordert, obwohl der Autist über sich meint, dass es ihm nichts bringe. Das ist ein sehr merkwürdiges Dasein, denn ich habe von mir selbst den Eindruck, mich "verwalten" zu müssen, damit der Alltag mit anderen klappt. Manchmal bin ich aber dazu einfach viel zu müde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, in diesen Beschreibungen finde ich viel wieder. Vor allem das Abtauchen in eine Beschäftigung meiner Wahl war für mich immer sehr befriedignd. Die anderen waren dabei für mich nie eine Orientierung. Ich habe immer noch viele Schwierigkeiten mit Kontakten. Es ist vor allem sehr mühsam für mich, sie aufrecht zu erhalten. Ich habe -widerwillig- gelernt zu &#8220;plaudern&#8221;, weil ich immer dachte, dass das ja nicht bringe. Aber es bringt was, amn kommt in Kontakt. Ich bin dabei aber nicht entspannt, ich muss überlegen, was ich sage, damit ich mich verbindlich zeige, keine unangenehmen Fragen stelle, nicht zu &#8220;vehement&#8221; meine Meinung vertrete. Ich habe die Konventionen des Umgangs miteinander lange als &#8220;Falschheit&#8221; erlebt. Ganz langsam lerne ich, dass es auch nützlich sein kann, ja wohl sein muss, sonst wären sie ja nicht so. Manchmal kann ich die Konventionen jetzt sogar nutzen. Das Paradoxe ist: Gespräche oder Kontakte mit anderen Menschen sind oft anstrengend für mich und ich weiß auch nicht, was sie mir bringen sollen. Gleichzeitig bin ich aber traurig und depressiv, wenn sie nicht stattfinden. Mit über 40 Jahren kapiere ich so langsam, dass es gut tun kann, einfach mit anderen zusammenzusitzen, dass anscheinend das Menschsein dies erfordert, obwohl der Autist über sich meint, dass es ihm nichts bringe. Das ist ein sehr merkwürdiges Dasein, denn ich habe von mir selbst den Eindruck, mich &#8220;verwalten&#8221; zu müssen, damit der Alltag mit anderen klappt. Manchmal bin ich aber dazu einfach viel zu müde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Etwas zum Nachdenken&#8230;. von admin</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=41&cpage=1#comment-1081</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:44:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/?p=41#comment-1081</guid>
		<description>Hallo!

Das sind alles schwierige Fragen. Zunächst ist mir wichtig, dass unter den Menschen mit Asperger Syndrom keineswegs ein "Konsenz" besteht, wie damit umgegangen werden sollte. Es gibt viele, die sich durch bewusstes Lernen und Nachahmen den nicht autistischen Menschen annähern wollen, sie wünschen sich oft eher Unterstützung bei diesen Bemühungen als Anerkennung in ihrem "so sein". Andere haben das aber irgendwann auch als Enttäuschung erlebt. Es gibt auch einige, die sagen, das Asperger Syndrom sei eine gesellschaftliche Konstruktion, es gäbe das gar nicht wirklich und entsprechend setzen sie sich selbst damit auch nicht auseinander. Das halte ich aber wirklich eher für die Ausnahme, die allermeisten Betroffenen (wenn sie davon wissen), setzen sich sehr viel mit dem Thema auseinander, besonders auch damit, welche Position sie in ihrem Umfeld haben und wie sie von anderen gesehen werden. Davon, dass sie "keinen Gedanken verschwenden" kann wirklich keine Rede sein.

Was in meinem Blog steht, ist demnach meine persönliche Sicht, ich kann und will nicht behaupten für "die Aspies", für eine Mehrheit oder auch nur für irgendwen anders zu sprechen.

Meine Ansicht ist, dass es ein Problem ist, dass andere annehmen, wir könnten eine Stimmung (oder auch Änderung der Stimmung) am Gesicht ablesen, weil ihnen selbst diese Fähigkeit selbstverständlich ist. Aspies können sich aber sehr wohl auf andere Menschen einlassen und sollten dies auch. Mir sagt zum Beispiel der Tonfall im Gespräch wesentlich mehr oder ich kann auch nachfragen. Das geht aber nicht einfach "auf den ersten Blick" und dafür brauche ich manchmal ein gewisses Verständnis. Es wird oft gesagt, dass unsere eigene Mimik "starrer" wäre und das wird auch durchaus diagnostisch genutzt. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch andere Menschen unsere innere Verfassung nicht so deutlich spüren können und ich erwarte das auch nicht. Das ist auch natürlich, denn etwas, dass ich selbst weniger erlebt habe (andere gut einschätzen können) erwarte ich auch entsprechend weniger von anderen. Wie auch ? Bevor ich über AS bescheid wusste, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass andere in dem Bereich "mehr" könnten... Sie haben also Recht damit, dass ich das "Fehlen" nicht wahrgenommen habe, andere haben es aber auch nicht. 
Ich sehe es eben eher als Fehler an, etwas, dass man selbst selbstverständlich kann auch bei anderen zu vermuten, als  nicht zu wissen, dass jemand etwas kann, von dem ich gar nicht weis, dass es das überhaupt gibt. Selbst wenn die überwältigende Mehrheit der Menschen lesen könnte (ich weis nicht, ob das global gesehen so ist), macht der Europäer, der unterstellt, jeder Erwachsene könnte lesen einen Fehler und nicht der Eingeborene auf einer kleinen Insel, der noch nie gehört hat, dass es Schrift überhaupt gibt.

Natürlich gibt es aber auch kein "Schwarz und Weis" und wir reden normalerweise auch nicht über "vorhandene" oder "fehlende" Empathie. Ist jemand sportlich, wenn er eine halbe Stunde laufen kann oder muss es schon der Marathon sein? Es gibt im Leben viele Abstufungen und dabei macht Autismus keine Ausnahme.

Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Das sind alles schwierige Fragen. Zunächst ist mir wichtig, dass unter den Menschen mit Asperger Syndrom keineswegs ein &#8220;Konsenz&#8221; besteht, wie damit umgegangen werden sollte. Es gibt viele, die sich durch bewusstes Lernen und Nachahmen den nicht autistischen Menschen annähern wollen, sie wünschen sich oft eher Unterstützung bei diesen Bemühungen als Anerkennung in ihrem &#8220;so sein&#8221;. Andere haben das aber irgendwann auch als Enttäuschung erlebt. Es gibt auch einige, die sagen, das Asperger Syndrom sei eine gesellschaftliche Konstruktion, es gäbe das gar nicht wirklich und entsprechend setzen sie sich selbst damit auch nicht auseinander. Das halte ich aber wirklich eher für die Ausnahme, die allermeisten Betroffenen (wenn sie davon wissen), setzen sich sehr viel mit dem Thema auseinander, besonders auch damit, welche Position sie in ihrem Umfeld haben und wie sie von anderen gesehen werden. Davon, dass sie &#8220;keinen Gedanken verschwenden&#8221; kann wirklich keine Rede sein.</p>
<p>Was in meinem Blog steht, ist demnach meine persönliche Sicht, ich kann und will nicht behaupten für &#8220;die Aspies&#8221;, für eine Mehrheit oder auch nur für irgendwen anders zu sprechen.</p>
<p>Meine Ansicht ist, dass es ein Problem ist, dass andere annehmen, wir könnten eine Stimmung (oder auch Änderung der Stimmung) am Gesicht ablesen, weil ihnen selbst diese Fähigkeit selbstverständlich ist. Aspies können sich aber sehr wohl auf andere Menschen einlassen und sollten dies auch. Mir sagt zum Beispiel der Tonfall im Gespräch wesentlich mehr oder ich kann auch nachfragen. Das geht aber nicht einfach &#8220;auf den ersten Blick&#8221; und dafür brauche ich manchmal ein gewisses Verständnis. Es wird oft gesagt, dass unsere eigene Mimik &#8220;starrer&#8221; wäre und das wird auch durchaus diagnostisch genutzt. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch andere Menschen unsere innere Verfassung nicht so deutlich spüren können und ich erwarte das auch nicht. Das ist auch natürlich, denn etwas, dass ich selbst weniger erlebt habe (andere gut einschätzen können) erwarte ich auch entsprechend weniger von anderen. Wie auch ? Bevor ich über AS bescheid wusste, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass andere in dem Bereich &#8220;mehr&#8221; könnten&#8230; Sie haben also Recht damit, dass ich das &#8220;Fehlen&#8221; nicht wahrgenommen habe, andere haben es aber auch nicht.<br />
Ich sehe es eben eher als Fehler an, etwas, dass man selbst selbstverständlich kann auch bei anderen zu vermuten, als  nicht zu wissen, dass jemand etwas kann, von dem ich gar nicht weis, dass es das überhaupt gibt. Selbst wenn die überwältigende Mehrheit der Menschen lesen könnte (ich weis nicht, ob das global gesehen so ist), macht der Europäer, der unterstellt, jeder Erwachsene könnte lesen einen Fehler und nicht der Eingeborene auf einer kleinen Insel, der noch nie gehört hat, dass es Schrift überhaupt gibt.</p>
<p>Natürlich gibt es aber auch kein &#8220;Schwarz und Weis&#8221; und wir reden normalerweise auch nicht über &#8220;vorhandene&#8221; oder &#8220;fehlende&#8221; Empathie. Ist jemand sportlich, wenn er eine halbe Stunde laufen kann oder muss es schon der Marathon sein? Es gibt im Leben viele Abstufungen und dabei macht Autismus keine Ausnahme.</p>
<p>Christian</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Etwas zum Nachdenken&#8230;. von Martina</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=41&cpage=1#comment-1080</link>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 23:06:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/?p=41#comment-1080</guid>
		<description>Servus Christian,

ich bin heute auf der Suche nach allgemeinen Informationen zum Thema Autismus über Deine Seite "gestolpert" und möchte Dir zunächst zu Deiner sehr differenzierten, positiven Einstellung und Deiner erfrischend anderen website gratulieren. 

Als Sozialpädagogin glaube ich daran, dass man jeden Menschen in seinem "So-sein" akzeptieren sollte, möchte aber gleichzeitig darauf hinweisen wie schwierig dies sein kann, wenn elementare Fähigkeiten wie z.B. das Erkennen der Befindlichkeit einer anderen Person, also Empathie im weitesten Sinne fehlen.   

Worauf ich hinaus will: Es ist für mich erstaunlich, dass alle websites, blogs, Foren, die von Betroffenen gestaltet wurden, einhellig Akzeptanz und Toleranz für ihr "So-sein" einfordern, aber nicht einen Gedanken daran verschwenden, dass wir anderen ja diese, in Ermangelung eines besseren Wortes schreib ich mal "Normalen" für uns so selbstverständliche Fähigkeit des Mitfühlens, Mitleidens oder zumindest Erkennens einer Befindlichkeit durch die Mimik oder Gestik eines Gegenübers den Autisten gegenüber aufbringen sollen, während ebendiese uns, also den "Normalen" gegenüber durch die Autisten vollständig fehlt. 

Um nicht mißverstanden zu werden: Niemand sollte sich dafür entschuldigen oder gar darunter leiden, dass er blond ist, Plattfüße hat, miserabel im Kopfrechnen ist, Broccoli eklig findet oder das ihm - im Falle des Autismus - Spiegelneuronen im Hirn fehlen. Das macht den entsprechenden Menschen eben aus! 

Tatsache ist jedoch, dass die Fähigkeit des Menschen zur Empathie "normalerweise" angeboren, substantiell, arterhaltend und notwendig ist und es sich dabei keineswegs um eine abstrakte "eigene Vorstellung davon, was wichtig und grundlegend ist" handelt. Auch wenn der betroffene Autist oder Asperger-Kandidat also keinen Leidensdruck hat, weil "etwas zu fehlen SCHEINT, was als grundlegend und selbstverständlich angesehen wird", dann bedeutet es nichts anderes, als das a) das Fehlen dieses Selbstverständlichen von Betroffenen nicht wahrgenommen wird und b) fehlt tatsächlich etwas. 

Insofern möchte ich also widersprechen, dass es sich um einen Denkfehler handelt und würde mich über Deine Antwort freuen! 

Lieben Gruß 
Martina</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Christian,</p>
<p>ich bin heute auf der Suche nach allgemeinen Informationen zum Thema Autismus über Deine Seite &#8220;gestolpert&#8221; und möchte Dir zunächst zu Deiner sehr differenzierten, positiven Einstellung und Deiner erfrischend anderen website gratulieren. </p>
<p>Als Sozialpädagogin glaube ich daran, dass man jeden Menschen in seinem &#8220;So-sein&#8221; akzeptieren sollte, möchte aber gleichzeitig darauf hinweisen wie schwierig dies sein kann, wenn elementare Fähigkeiten wie z.B. das Erkennen der Befindlichkeit einer anderen Person, also Empathie im weitesten Sinne fehlen.   </p>
<p>Worauf ich hinaus will: Es ist für mich erstaunlich, dass alle websites, blogs, Foren, die von Betroffenen gestaltet wurden, einhellig Akzeptanz und Toleranz für ihr &#8220;So-sein&#8221; einfordern, aber nicht einen Gedanken daran verschwenden, dass wir anderen ja diese, in Ermangelung eines besseren Wortes schreib ich mal &#8220;Normalen&#8221; für uns so selbstverständliche Fähigkeit des Mitfühlens, Mitleidens oder zumindest Erkennens einer Befindlichkeit durch die Mimik oder Gestik eines Gegenübers den Autisten gegenüber aufbringen sollen, während ebendiese uns, also den &#8220;Normalen&#8221; gegenüber durch die Autisten vollständig fehlt. </p>
<p>Um nicht mißverstanden zu werden: Niemand sollte sich dafür entschuldigen oder gar darunter leiden, dass er blond ist, Plattfüße hat, miserabel im Kopfrechnen ist, Broccoli eklig findet oder das ihm - im Falle des Autismus - Spiegelneuronen im Hirn fehlen. Das macht den entsprechenden Menschen eben aus! </p>
<p>Tatsache ist jedoch, dass die Fähigkeit des Menschen zur Empathie &#8220;normalerweise&#8221; angeboren, substantiell, arterhaltend und notwendig ist und es sich dabei keineswegs um eine abstrakte &#8220;eigene Vorstellung davon, was wichtig und grundlegend ist&#8221; handelt. Auch wenn der betroffene Autist oder Asperger-Kandidat also keinen Leidensdruck hat, weil &#8220;etwas zu fehlen SCHEINT, was als grundlegend und selbstverständlich angesehen wird&#8221;, dann bedeutet es nichts anderes, als das a) das Fehlen dieses Selbstverständlichen von Betroffenen nicht wahrgenommen wird und b) fehlt tatsächlich etwas. </p>
<p>Insofern möchte ich also widersprechen, dass es sich um einen Denkfehler handelt und würde mich über Deine Antwort freuen! </p>
<p>Lieben Gruß<br />
Martina</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sich nicht mehr verstecken müssen von admin</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=40&cpage=1#comment-1079</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:28:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/?p=40#comment-1079</guid>
		<description>Hallo !

Das Interesse an dem Thema und dem Blog scheint gross zu sein, die Seite hat laut Webalizer zur Zeit knapp
200 Besucher pro Tag, das Video bei Youtube insgesamt &#62;20.000 Abrufe, wobei die zweiten 10.000 viel schneller
gingen als die ersten. Es kommen ja auch immer wieder Kommentare und Rückfragen und Einrichtungen haben
das Video für Infoveranstaltungen genutzt.

Wenn du irgendwo im Netz etwas zu dem Thema hast, kann ich dich auch gerne mal verlinken.

Was die Arbeitgeber angeht, das ist natürlich ein sensibles Thema. Ich glaube aber nicht, dass es wirklich ein Problem ist,
wer offen mit einem solchen Thema umgeht, hat bei einigen vielleicht sogar Pluspunkte. Es geht ja nicht darum, irgendwelche
peinlichen Sauforgien im Netz auszubreiten. Persönlich mache ich mir auch keine Sorgen, ich habe neun Jahre in der 
kommerziellen Spieleentwicklung gearbeitet, die ganze Zeit natürlich mit AS und warum sollte ich das in Zukunft nicht mehr können?
Das ergibt keinen Sinn.

Gruss
Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo !</p>
<p>Das Interesse an dem Thema und dem Blog scheint gross zu sein, die Seite hat laut Webalizer zur Zeit knapp<br />
200 Besucher pro Tag, das Video bei Youtube insgesamt &gt;20.000 Abrufe, wobei die zweiten 10.000 viel schneller<br />
gingen als die ersten. Es kommen ja auch immer wieder Kommentare und Rückfragen und Einrichtungen haben<br />
das Video für Infoveranstaltungen genutzt.</p>
<p>Wenn du irgendwo im Netz etwas zu dem Thema hast, kann ich dich auch gerne mal verlinken.</p>
<p>Was die Arbeitgeber angeht, das ist natürlich ein sensibles Thema. Ich glaube aber nicht, dass es wirklich ein Problem ist,<br />
wer offen mit einem solchen Thema umgeht, hat bei einigen vielleicht sogar Pluspunkte. Es geht ja nicht darum, irgendwelche<br />
peinlichen Sauforgien im Netz auszubreiten. Persönlich mache ich mir auch keine Sorgen, ich habe neun Jahre in der<br />
kommerziellen Spieleentwicklung gearbeitet, die ganze Zeit natürlich mit AS und warum sollte ich das in Zukunft nicht mehr können?<br />
Das ergibt keinen Sinn.</p>
<p>Gruss<br />
Christian</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sich nicht mehr verstecken müssen von Plusculus</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=40&cpage=1#comment-1078</link>
		<dc:creator>Plusculus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 16:37:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/?p=40#comment-1078</guid>
		<description>Hi Christian,

wir kennen uns flüchtig aus dem Aspergia-Forum. Ich selbst hatte auch einen Blog, in dem ich all meine Gedanken und Gefühle niederschreiben wollte. Ich gab es auf. Kaum Rückmeldungen. Umso erfreulicher ist es, dass Deine Seite einen festen Platz in der Thematik des Asperger-Syndroms gefunden hat.

Ich selbst habe ständig versucht mich in "Social Networks" sozial zu engagieren. Grösstenteils habe ich all meine Vorlieben und Schwächen offenbart. Und weißt Du was? Es hat niemanden interessiert. Kurzweilig sind zwei Arbeitskollegen auf meine Seite gestossen und haben mich gefragt. Doch bereits einen Monat später konnten sie sich nicht mehr an das Wort "Asperger" erinnern.

Sicher, potentielle Arbeitgeber informieren sich vermehrt im Netz über ihre möglichen Arbeitnehmer. Doch wie Du schreibst, wer möchte schon an einem Ort arbeiten, an dem er nicht akzeptiert würde?

Schriftlich ist es ein Leichtes, sich selbst zu offenbaren, doch wie sieht das außerhalb von Buchstaben aus?

Ich werden Deinen Blog weiterhin per Feed beobachten und freue mich auf weitere Artikel von Dir.

Viele Grüße
Plusculus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Christian,</p>
<p>wir kennen uns flüchtig aus dem Aspergia-Forum. Ich selbst hatte auch einen Blog, in dem ich all meine Gedanken und Gefühle niederschreiben wollte. Ich gab es auf. Kaum Rückmeldungen. Umso erfreulicher ist es, dass Deine Seite einen festen Platz in der Thematik des Asperger-Syndroms gefunden hat.</p>
<p>Ich selbst habe ständig versucht mich in &#8220;Social Networks&#8221; sozial zu engagieren. Grösstenteils habe ich all meine Vorlieben und Schwächen offenbart. Und weißt Du was? Es hat niemanden interessiert. Kurzweilig sind zwei Arbeitskollegen auf meine Seite gestossen und haben mich gefragt. Doch bereits einen Monat später konnten sie sich nicht mehr an das Wort &#8220;Asperger&#8221; erinnern.</p>
<p>Sicher, potentielle Arbeitgeber informieren sich vermehrt im Netz über ihre möglichen Arbeitnehmer. Doch wie Du schreibst, wer möchte schon an einem Ort arbeiten, an dem er nicht akzeptiert würde?</p>
<p>Schriftlich ist es ein Leichtes, sich selbst zu offenbaren, doch wie sieht das außerhalb von Buchstaben aus?</p>
<p>Ich werden Deinen Blog weiterhin per Feed beobachten und freue mich auf weitere Artikel von Dir.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Plusculus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der erste Eintrag&#8230;. von Autismus1</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=1&cpage=1#comment-1077</link>
		<dc:creator>Autismus1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:11:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ckoehler.de/wordpress/?p=1#comment-1077</guid>
		<description>Bin eher durch Zufall auf der Suche nach weiteren Autismus Themen über diese Webseite gestolpert. Ich baue gerade das Portal www.autismus1.de auf und werde sicherlich wieder auf diese Webseite zurückkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin eher durch Zufall auf der Suche nach weiteren Autismus Themen über diese Webseite gestolpert. Ich baue gerade das Portal <a href="http://www.autismus1.de" rel="nofollow">http://www.autismus1.de</a> auf und werde sicherlich wieder auf diese Webseite zurückkommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Asperger Diagnose als &#8220;Mitgliedsausweis im Club?&#8221; von admin</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=182&cpage=1#comment-1076</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 07:46:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.autismus-blog.de/?p=182#comment-1076</guid>
		<description>Hallo Björn,

vielen Dank für das Lob.

Ich finde es nicht richtig, sich auf Dauer zu sehr in dieses Thema "hineinzusteigern". Eine gewisse Zeit lang (vor und nach einer eventuellen Diagnose) passiert das vielleicht jedem, aber irgendwann sollte man davon auch wieder weg kommen. Das Leben geht einfach weiter und hat andere Inhalte.
Eine Zeit lang habe ich mich auch sehr in das Thema gesteigert, vor allem auf die negative, selbstzerstörerische Art. Jetzt treffe ich lieber meine Freunde oder ich gehe zum Speedskating Verein. Im Oktober bin ich zum ersten mal Marathon gefahren (und geschafft). Aber wenn die anderen im Verein viel bessere Zeiten fahren, dann sehe ich den Grund eben nicht motorischen Problemen wegen AS. DIe Leute haben einen jahrelangen Vorsprung im Training oder manche haben vielleicht allgemein einfach bessere körperliche Voraussetzungen.

Für mich persönlich ist AS weder Behinderung noch "Elite". Es spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, aber es hat keinen SInn, dauernd zu fragen, was ist AS und was ist "der Rest von mir"? Persönlich Umgang haben möchte ich mit Menschen, die ich mag und die mich mögen. Dabei spielt doch eine Diagnose keine Rolle...

Mich freut, dass du mit dem Thema gut klarkommst. Ich wünsche Dir alles Gute!

Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Björn,</p>
<p>vielen Dank für das Lob.</p>
<p>Ich finde es nicht richtig, sich auf Dauer zu sehr in dieses Thema &#8220;hineinzusteigern&#8221;. Eine gewisse Zeit lang (vor und nach einer eventuellen Diagnose) passiert das vielleicht jedem, aber irgendwann sollte man davon auch wieder weg kommen. Das Leben geht einfach weiter und hat andere Inhalte.<br />
Eine Zeit lang habe ich mich auch sehr in das Thema gesteigert, vor allem auf die negative, selbstzerstörerische Art. Jetzt treffe ich lieber meine Freunde oder ich gehe zum Speedskating Verein. Im Oktober bin ich zum ersten mal Marathon gefahren (und geschafft). Aber wenn die anderen im Verein viel bessere Zeiten fahren, dann sehe ich den Grund eben nicht motorischen Problemen wegen AS. DIe Leute haben einen jahrelangen Vorsprung im Training oder manche haben vielleicht allgemein einfach bessere körperliche Voraussetzungen.</p>
<p>Für mich persönlich ist AS weder Behinderung noch &#8220;Elite&#8221;. Es spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben, aber es hat keinen SInn, dauernd zu fragen, was ist AS und was ist &#8220;der Rest von mir&#8221;? Persönlich Umgang haben möchte ich mit Menschen, die ich mag und die mich mögen. Dabei spielt doch eine Diagnose keine Rolle&#8230;</p>
<p>Mich freut, dass du mit dem Thema gut klarkommst. Ich wünsche Dir alles Gute!</p>
<p>Christian</p>
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		<title>Kommentar zu Asperger Diagnose als &#8220;Mitgliedsausweis im Club?&#8221; von Björn</title>
		<link>http://www.autismus-blog.de/?p=182&cpage=1#comment-1075</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 17:36:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.autismus-blog.de/?p=182#comment-1075</guid>
		<description>Hallo!

Ich selbst habe das Asperger Syndrom und meide die entsprechenden Foren, weil ich mich mit kaum einem Standpunkt identifizieren kann.

Viele Aspies scheinen tatsächlich zu glauben, dass sie einem elitärem Club angehören, was ich nicht nachvollziehen kann. Hätte ich die Wahl, könnte ich gut darauf verzichten. Auch wenn mein Leidensdruck sich in Grenzen hält, da ich gelernt habe, mich im Leben einigermaßen zurecht zu finden.

Andere erscheinen mir so, dass sie im Leben einfach nicht zurecht kommen und fast schon verzweifelt hoffen, in diesen "Club" aufgenommen zu werden, obwohl sie nun einmal kein Aspie sind. Manche werden ja geradezu zornig, wenn man ihnen nicht die "gewünschte" Diagnose stellt.

Solche Diskussionen habe ich auch schon in manchem Forum verfolgt und halte sie für wenig zielführend.

Diese Seite ist übrigens sehr informativ, da sie mir geholfen hat, einige Vorurteile abzubauen. Viele erwarten von mir, dass ich ungewöhnliche Dinge kann, weil ihnen die Medien permanent ein komisches Bild von Menschen mit dem Asperger Syndrom vermitteln. Andere glauben kaum, dass ich autistisch bin, weil ein autistischer Mensch in ihrem Weltbild irgendwo allein in der Ecke sitzt und die Wand anstarrt. Das auf dieser Seite gezeigte Video ist da hilfreich, ebenso die Artikel.

Gruß
Björn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ich selbst habe das Asperger Syndrom und meide die entsprechenden Foren, weil ich mich mit kaum einem Standpunkt identifizieren kann.</p>
<p>Viele Aspies scheinen tatsächlich zu glauben, dass sie einem elitärem Club angehören, was ich nicht nachvollziehen kann. Hätte ich die Wahl, könnte ich gut darauf verzichten. Auch wenn mein Leidensdruck sich in Grenzen hält, da ich gelernt habe, mich im Leben einigermaßen zurecht zu finden.</p>
<p>Andere erscheinen mir so, dass sie im Leben einfach nicht zurecht kommen und fast schon verzweifelt hoffen, in diesen &#8220;Club&#8221; aufgenommen zu werden, obwohl sie nun einmal kein Aspie sind. Manche werden ja geradezu zornig, wenn man ihnen nicht die &#8220;gewünschte&#8221; Diagnose stellt.</p>
<p>Solche Diskussionen habe ich auch schon in manchem Forum verfolgt und halte sie für wenig zielführend.</p>
<p>Diese Seite ist übrigens sehr informativ, da sie mir geholfen hat, einige Vorurteile abzubauen. Viele erwarten von mir, dass ich ungewöhnliche Dinge kann, weil ihnen die Medien permanent ein komisches Bild von Menschen mit dem Asperger Syndrom vermitteln. Andere glauben kaum, dass ich autistisch bin, weil ein autistischer Mensch in ihrem Weltbild irgendwo allein in der Ecke sitzt und die Wand anstarrt. Das auf dieser Seite gezeigte Video ist da hilfreich, ebenso die Artikel.</p>
<p>Gruß<br />
Björn</p>
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